Eins, zwei, Ponyzei – Magellan Verlag

Wer hätte das gedacht, dass ausgerechnet die Hühner die geklaute Sparbüchse finden? Aber klar, die schnüffeln und scharren überall auf dem Ponyhof herum und graben dabei auch mal etwas tiefer. Und überhaupt: Dass die Lösung des Kriminalfalles in einer Erpressung wegen Schummeleien bei Mathearbeiten liegt, hätten die Ponypolizisten auch nicht vermutet.

Aber von vorn: Die Kinder wollen auf dem Blümchenhof Reiturlaub machen, aber die Spardose fürs Eis verschwindet. Kein Eis in den Sommerferien? Das geht nicht, also ermittelt die Ponyzei. Die einzelnen Pferde-Charaktere werden vorn und hinten im Buch mit Porträtzeichnungen vorgestellt. Im Laufe der Geschichte sieht man die tierischen Ermittler dann auch mit Polizeimützen auf dem Kopf.

Der überführte Dieb beichtet am Schluss, dass er bei den Mathearbeiten in der Schule regelmäßig bei einem Jungen abschreibt, der das wiederum verpetzen will, wenn der Abschreiber nicht die Spardose klaut, damit die Feriengruppe doofe Ferien ohne Eiscafé-Besuche hat.

Verworren, aber nicht unlogisch. Geholfen hätte uns beim Vorlesen, wenn es auch für den reichhaltigen menschlichen Personalstab eine Übersicht wie über die Pferde- und Hühner-Charaktere gegeben hätte. Selbst Hund und Katze werden mit Porträtzeichnungen vorgestellt. Und für Toni, das Pony, das bairisch spricht, gibt es eine Website für Übersetzungen ins Hochdeutsche:

www. magellanverlag.de

Suza Kolb, „Haferhorde – Eins, zwei, Ponyzei!“, Magellan Verlag, Bamberg 2018 12.95 €